Geschichte

Geschichte Ludwig Beck

beck2.jpg     

Die Schule wurde nach Ludwig August Theodor Beck, geboren am 29. Juni 1880 in Biebrich benannt. Er war ein deutscher Heeresoffizier, der sich am versuchten Staatsstreich vom 20. Juli 1944 gegen Adolf Hitler beteiligte.
Ludwig August Theodor Beck starb am 21. Juli 1944 in Berlin.

Ludwig Beck war ein echter Biebricher und wohnte ab 1898 mit der Familie in der Villa Beck in Biebrich. beck-haus.jpg - 18.23 KB

Nach seinem Abitur 1898 an der Diltheyschule in Wiesbaden trat er in die preußische Armee ein und seine Offizierskarriere begann.

Ludwig Beck war einer der ersten Kritiker bezüglich den Kriegsplänen von Adolf Hitler, da er die Verantwortungslosigkeit, mit der Hitler bereit war, Deutschland in einen Krieg mit den Westmächten hineinzuführen. So versuchte er im Jahre 1938 ein gemeinsames Vorgehen der Generalität gegen die Kriegsplanung Hitlers zu organisieren und schlug den geschlossenen Rücktritt der Generäle vor, falls Hitler weiterhin zum Krieg dränge.
Am 18. August 1938 bat Ludwig Beck um Enthebung von seiner Stellung und schied mit Wirkung vom 1. November 1938 aus dem aktiven Dienst aus, wobei er den Status eines Generalobersten erhielt. beck1.jpg - 2.80 KB
In den folgenden Jahren engagierte sich Beck im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Mehr und mehr wurde seine Wohnung zur Zentrale der kleinen Zirkel des nationalkonservativen Widerstandes. Sie wurde ständig von der Gestapo observiert. Neben Carl Friedrich Goerdeler wurde er zu einer zentralen Figur des Widerstandes.
Nach dem missglückten Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurde die Widerstandsgruppe um Ludwig Beck im Bendlerblock in Berlin kurz vor Mitternacht gefangengenommen. Ihm selbst wurde die Gelegenheit zur Selbsttötung gegeben. Nachdem diese zweimal fehlgeschlagen war, wurde Ludwig Beck in einem Nebenzimmer erschossen. So entging Beck einer demütigenden Verhandlung vor dem Volksgerichtshof wegen Hochverrats.
Ludwig Becks Leiche wurde, zusammen mit weiteren Opfern des 20. Juli, auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg begraben. Wenig später wurden die Toten von der SS exhumiert, im Krematorium Wedding verbrannt und die Asche auf Rieselfeldern verstreut.

 

 


Quelle - Wikipedia
 

Impressum - ©2011 Ludwig-Beck-Grundschule - Sponsored by Studentenschaft der EBS e.V.